rpm rapid product manufacturing GmbH - Drehzahlmesser
rapid product manufacturing

Prototypenphase

Definition: Stückzahl 3 bis 20, seriennaher Werkstoff, seriennahes Fertigungsverfahren.

Während der Prototypenphase werden Technische Prototypen eingesetzt.

Diese Prototypen entsprechen in Ihrer Funktion und Optik/Oberfläche weitgehend dem Serienprodukt. Sie unterscheiden sich aber noch vom Werkstoff und vom Produktions­verfahren. Ziel ist, derartige Prototypen wie die späteren Serienteile einzusetzen. Gefertigt werden sie z.B. mittels Vakuumgießen aus Polyurethan oder Silikonkautschuk als Kunststoffteile oder beispielsweise mittels Sandgieß­verfahren oder Keramik­feingieß­verfahren als Metallteile.

Technische Prototypen aus Kunststoff

Die Herstellung erprobungsfähiger Prototypen erfolgt mittels Gießtechnologien wie Vakuumgießen, NylonMold™ oder im RIM (Resin Injection Moulding) -Verfahren. Hierzu werden Softtools wie Gießwerkzeuge aus Silikon aber auch Hartwerkzeuge aus Kunststoff oder Aluminium verwendet.

Als Gießwerkstoffe hierfür werden Polyurethane oder Silikonkautschuk eingesetzt, die in ihren Eigenschaften nahezu den gesamten Teil der kommerziellen Kunststoffe abdecken. Hierdurch sind Bauteile realisierbar, die in Bezug auf ausgewählte Eigenschaften mit dem späteren Serienwerkstoff vergleichbar sind. Z.B. können gummielastische Bauteile mit geforderten Shore- Härten ebenso gefertigt werden, wie ABS-ähnliche oder transparente Bauteile.

Flexible Funktionsprototypen aus Silikonkautschuk können in einem weiten Temperaturbereich zwischen -40 °C und +250 °C eingesetzt werden. Sie lassen sich mit Glasfasergewebe und Metallarmierungen verstärken, so dass sie gerade für Druckschläuche im Unterdruck- als auch Überdruck­bereich verwendet werden können. Unter Wirtschaftlichkeits­aspekten und aufgrund hoher spezifischer Festigkeiten bei gleichzeitig geringem Gewicht finden auch GFK bzw. CFK-Teile vermehrt Anwendungsgebiete.

Technische Prototypen aus Metall

Die Herstellung erprobungsfähiger Prototypen aus Metall erfolgt entweder mittels Gipsfeinguss, keramischem Feinguss oder auch im Sandgussverfahren. Zu verarbeitende Werkstoffe sind NE- Metall­legierungen wie Aluminium und Zink oder bei Eisenbasislegierungen GG25 oder Stahlguss.